Lomomé · Lernen mit System

Datenschutzerklärung

Stand: 15. August 2026 · anwaltliche Prüfung läuft

Hinweis zum Stand: Dieser Text beschreibt die Verarbeitung so, wie die Anwendung sie vornimmt — er ist nach dem Quelltext geschrieben, nicht nach einem Generator. Die Rollenverteilung bei Schulzugängen, die Grundlage der Übermittlung in die Vereinigten Staaten und der Verbleib der Daten am Schuljahresende sind entschieden und stehen an Ort und Stelle.

1. Verantwortliche

Hedwig Mölle
Lomomé
Calmbergstraße 15B
86159 Augsburg
Deutschland
[email protected]

Eine Datenschutzbeauftragte oder ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die Voraussetzungen des § 38 BDSG liegen derzeit nicht vor.

2. Auf einen Blick

Weil Lomomé von Kindern benutzt wird, hier zuerst das Wesentliche in kurzer Form. Die Einzelheiten stehen in den Abschnitten darunter.

3. Zwei Wege der Nutzung: eigene Registrierung und Schulzugang

Lomomé kann auf zwei Wegen genutzt werden. Wer verantwortlich ist und worauf sich die Verarbeitung stützt, hängt davon ab.

a) Eigene Registrierung (privat)

Wer sich selbst mit einer E-Mail-Adresse registriert, schließt einen Nutzungsvertrag unmittelbar mit uns. Verantwortliche im Sinne der DSGVO sind in diesem Fall wir. Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags), bei Minderjährigen zusätzlich Art. 8 DSGVO (siehe Abschnitt 5).

b) Zugang über die Schule (Schullizenz)

Wird der Zugang von einer Schule eingerichtet, legt die Schule die Konten an und bestimmt, welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden. Verantwortliche im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO ist in diesem Fall die Schule. Wir verarbeiten die Daten ausschließlich in ihrem Auftrag und nach ihrer Weisung.

Grundlage ist ein Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, den wir mit jeder Schule vor der ersten Anlage eines Kontos schließen. Er verpflichtet uns unter anderem darauf, die Daten nicht zu eigenen Zwecken zu verarbeiten — insbesondere nicht zur Verbesserung eigener Produkte, nicht zum Training von Modellen künstlicher Intelligenz, nicht zur Bildung von Persönlichkeitsprofilen und nicht zu Werbezwecken.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist auf Seiten der Schule die Einwilligung der Erziehungsberechtigten und — ab dem vollendeten 14. Lebensjahr — zusätzlich die eigene Einwilligung der Schülerin oder des Schülers. Lomomé ist ein freiwilliges Zusatzangebot und kein verpflichtender Bestandteil des Unterrichts; die schulrechtlichen Vorschriften über die Verarbeitung von Schülerdaten (Art. 85 BayEUG in Verbindung mit der Bayerischen Schulordnung und Art. 4 BayDSG) bestimmen den Rahmen, in dem die Schule ein solches Angebot machen darf, tragen die Verarbeitung aber nicht anstelle der Einwilligung. Wird die Einwilligung widerrufen, endet die Verarbeitung vollständig.

Anliegen zu Ihren Rechten richten Sie in diesem Fall bitte an die Schule. Wir unterstützen sie bei der Erfüllung und stellen ihr dafür Funktionen bereit, mit denen Konten und Lerndaten eingesehen, berichtigt und gelöscht werden können.

4. Welche Daten wir verarbeiten

DatenWozuRechtsgrundlageSpeicherdauer
E-Mail-Adresse, Passwort (ausschließlich als Hashwert gespeichert) Anmeldung und Verwaltung des Kontos Art. 6 Abs. 1 lit. b bis zur Löschung des Kontos
Name oder Anzeigename, Klasse, gewählte Sprache und Lehrwerk Zuordnung zur Klasse, Auswahl passender Inhalte Art. 6 Abs. 1 lit. b bis zur Löschung des Kontos
Lernstand je Vokabelkarte (Schwierigkeit, Intervall, Zahl der Wiederholungen) Steuerung der Wiederholung nach dem Spaced-Repetition-Verfahren Art. 6 Abs. 1 lit. b bis zur Löschung des Kontos
Lernprotokolle: welche Karte wann mit welchem Ergebnis bearbeitet wurde Fortschrittsanzeige, Statistik, Korrektur des Verfahrens Art. 6 Abs. 1 lit. b bis zur Löschung des Kontos
Fehlerarten (z. B. Rechtschreibung, Artikel, fehlende Angabe) Rückmeldung an die lernende Person, aggregierte Klassenauswertung für die Lehrkraft Art. 6 Abs. 1 lit. b bis zur Löschung des Kontos
Ergebnisse gestellter Aufgaben: Punktzahl, Bewertung, Abgabezeitpunkt, Kennzeichen „verspätet“ Rückmeldung an die Lehrkraft nur bei Aufgaben ohne Beteiligung eines Sprachmodells an der Punktvergabe (Abschnitt 9); im Übrigen Nachweis der Bearbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b; bei Schulzugang die Einwilligung, Verarbeitung im Auftrag der Schule bis zur Löschung des Kontos oder der Klasse
Freie Texte, die im Schreibmodul verfasst werden Automatisierte Korrektur und Rückmeldung. Der Text wird der Lehrkraft nicht übermittelt. gesonderte Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a); für die Übermittlung siehe Abschnitt 8 bis zur Löschung des Kontos oder der Klasse; siehe Abschnitt 8
Meldungen zu fehlerhaften Karten Verbesserung der Inhalte Art. 6 Abs. 1 lit. f (berechtigtes Interesse an fehlerfreien Inhalten) bis zur Erledigung
Technische Zugriffsdaten des Servers (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Ressource) Betrieb, Sicherheit, Abwehr von Missbrauch Art. 6 Abs. 1 lit. f kurzfristig beim Dienstleister; siehe Abschnitt 7

Die Spalte „Rechtsgrundlage" gilt für die private Registrierung. Bei einem Zugang über die Schule ist die Schule Verantwortliche; dort stützt sich die Verarbeitung auf die Einwilligung der Erziehungsberechtigten und, ab dem vollendeten 14. Lebensjahr, zusätzlich der Schülerin oder des Schülers (Abschnitt 3 b).

Besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO werden nicht erhoben. Eine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher Wirkung im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt: Die automatisierte Korrektur ist eine Lernrückmeldung, keine Notengebung. Die Bewertung verantwortet die Lehrkraft.

5. Registrierungen von Kindern

Lomomé richtet sich an Schülerinnen und Schüler und damit überwiegend an Minderjährige. Welche Einwilligung erforderlich ist, hängt davon ab, auf welchem Weg das Konto entsteht.

Bei privater Registrierung

Nach Art. 8 DSGVO ist die Verarbeitung personenbezogener Daten eines Kindes in einem Dienst der Informationsgesellschaft nur rechtmäßig, wenn das Kind das 16. Lebensjahr vollendet hat oder die Zustimmung der Träger der elterlichen Verantwortung vorliegt. Deutschland hat die Möglichkeit, diese Altersgrenze abzusenken, nicht genutzt; es bleibt bei 16 Jahren.

Deshalb wird bei der Registrierung das Geburtsdatum abgefragt. Liegt es weniger als 16 Jahre zurück, verlangen wir zusätzlich die E-Mail-Adresse einer erziehungsberechtigten Person. An diese Adresse geht der Einwilligungstext im Volltext mit einem einmaligen, zeitlich befristeten Bestätigungslink. Das Konto bleibt bis zur Bestätigung gesperrt und wird gelöscht, wenn die Bestätigung nicht binnen 14 Tagen erfolgt.

Zum Nachweis speichern wir: den Zeitpunkt der Bestätigung, die dabei verwendete IP-Adresse, den Umfang der erteilten Einwilligung und die Fassung des Einwilligungstextes, die zu diesem Zeitpunkt galt.

Bei Zugang über die Schule

Hier holt die Schule die Einwilligung ein und verwahrt sie. Nach den bayerischen Vorgaben ist bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres die Einwilligung mindestens einer erziehungsberechtigten Person erforderlich, ab dem vollendeten 14. Lebensjahr zusätzlich die eigene Einwilligung der Schülerin oder des Schülers. Wir stellen der Schule dafür ein Formular bereit und führen je Konto ein Kennzeichen, ob eine Einwilligung vorliegt. Die Schule stellt sicher, dass Schülerinnen und Schüler ohne Einwilligung denselben Lernstoff in gedruckter Form erhalten und ihnen daraus keine Nachteile entstehen.

Getrennte Einwilligung für das Schreibmodul

Die Einwilligung wird in zwei Punkte getrennt: die Grundnutzung und, gesondert, das Schreibmodul mit automatisierter Korrektur frei verfasster Texte. Ohne den zweiten Punkt bleibt das Schreibmodul für das betreffende Konto gesperrt; die Anwendung ist im Übrigen vollständig nutzbar.

Widerruf

Die Einwilligung kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen für die Zukunft widerrufen werden — formlos per E-Mail an [email protected], über das Kontaktformular oder, bei Schulzugängen, gegenüber der Schule. Der Widerruf kann auf das Schreibmodul beschränkt werden. Wir setzen ihn unverzüglich um, spätestens innerhalb eines Monats, und bestätigen ihn.

Elternbereich

Eltern können den Lernstand ihres Kindes einsehen. Die Kopplung wird vom Konto des Kindes bestätigt und kann von beiden Seiten jederzeit widerrufen werden.

6. Wer die Daten zu sehen bekommt

Lehrkräfte

Lehrkräfte sehen die Ergebnisse der Aufgaben, die sie ihrer Klasse gestellt haben, sowie den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler ihrer eigenen Klassen. Sie sehen keine Daten von Klassen, die ihnen nicht zugewiesen sind.

Für Auswertungen auf Klassenebene lässt sich ein Modus wählen, in dem die Ergebnisse ohne Namenszuordnung angezeigt werden. Diese Reduktion findet auf dem Server statt: Es werden in diesem Fall keine personenbezogenen Ergebnisse an die Anwendung der Lehrkraft übertragen. Der einmal gewählte Modus einer Aufgabe kann nachträglich nicht mehr geändert werden.

Eltern

Eltern sehen den Lernstand des mit ihnen gekoppelten Kindes. Die Kopplung wird vom Konto des Kindes bestätigt und kann jederzeit widerrufen werden.

Schuladministration

Bei Schullizenzen verwaltet eine benannte Schuladministration die Konten und Klassen ihrer eigenen Schule. Ein Zugriff über die eigene Schule hinaus besteht nicht.

Andere Schülerinnen und Schüler

Lernende sehen keine Daten anderer Lernender.

7. Auftragsverarbeiter und Empfänger

Wir setzen die folgenden Dienstleister ein. Mit allen bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

DienstleisterLeistungOrt der VerarbeitungGrundlage der ÜbermittlungNutzung zum Modelltraining
Supabase, Inc. Datenbank, Anmeldung, Dateispeicher, serverseitige Funktionen Datenbank, Anmeldung und Dateispeicher: Europäische Union. Serverseitige Funktionen: derzeit im weltweiten Netz des Anbieters, die Festlegung auf eine Region in der Europäischen Union ist in Vorbereitung. Protokolldaten teilweise USA Standardvertragsklauseln nein
Cloudflare, Inc. Auslieferung sämtlicher Anwendungen im Browser — Schüler-, Lehrer-, Eltern- und Verwaltungsbereich —, Schutz vor Überlastung weltweites Netz, Zugriff aus der EU über europäische Standorte Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln nein
Functional Software, Inc. (Sentry) Fehlerberichte bei Programmabstürzen — in der Desktop-Anwendung sowie in den Apps für iPad und Android. In den Browser-Fassungen und im Elternbereich nicht eingebunden Europäische Union (Region Deutschland). Ein Zugriff des Anbieters zu Wartungszwecken aus den USA ist möglich Standardvertragsklauseln nein
OpenRouter, Inc. Vermittlung der Sprachmodell-Anfragen zur Erzeugung und Korrektur von Aufgaben USA Standardvertragsklauseln nein — im Konto sind ausschließlich Anbieter mit Trainingsverbot zugelassen
Anthropic PBC Sprachmodell (Claude), über OpenRouter angesprochen USA Standardvertragsklauseln nein — für die geschäftliche Schnittstelle vertraglich ausgeschlossen
ElevenLabs Inc. Sprachsynthese für Hörverstehenstexte und Vokabelaudio USA Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln nein — am 29. Juli 2026 in den Kontoeinstellungen abgeschaltet
Resend (Plus Five Five, Inc.) Versand von System-E-Mails: Bestätigung der Registrierung, Antwort auf Anfragen über das Kontaktformular Versandweg Irland; Metadaten und Protokolle USA Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln nein

Zur Sprachsynthese. Der Anbieter der Sprachsynthese nutzt übermittelte Inhalte in seinen Selbstbedienungstarifen standardmäßig zur Verbesserung eigener Modelle. Wir haben diese Nutzung am 29. Juli 2026 in den Kontoeinstellungen abgeschaltet; sie wirkt seither nicht mehr. An diesen Dienst werden ohnehin ausschließlich die zu sprechenden Texte übermittelt — bei Hörtexten die vom Sprachmodell erzeugten Texte, bei Vokabelaudio die Einträge des Lehrwerks. Frei verfasste Schülertexte werden dorthin nicht übermittelt.

Analysewerkzeuge, Werbenetzwerke, soziale Netzwerke und Zahlungsdienstleister werden in den vier hier beschriebenen Anwendungen nicht eingebunden. Ein Fehlerberichtsdienst ist in der Browser-Fassung nicht aktiv. Er läuft in der Desktop-Anwendung und in den Apps für iPad und Android. In allen drei Fassungen ist er so eingestellt, dass er keine Nutzerkennung und keine Anfragedaten überträgt, personenbezogene Standardangaben nicht mitsendet und keine Leistungsmessung vornimmt. Übertragen werden technische Angaben zum Fehler selbst: Zeitpunkt, Programmversion und die Stelle im Programm, an der er auftrat. Die Daten werden in der Europäischen Union verarbeitet.

8. Übermittlung in die USA

Für die Erzeugung und Korrektur von Übungsaufgaben werden Textinhalte an OpenRouter, Inc. und — für Hörtexte — an ElevenLabs Inc. übermittelt. Beide Unternehmen sitzen in den Vereinigten Staaten. Die Anfragen gehen ausschließlich von unseren Servern aus, nicht vom Gerät der Nutzerin oder des Nutzers.

Daneben werden E-Mail-Adressen an Resend übermittelt, soweit dies für den Versand einer Bestätigungs- oder Antwortmail erforderlich ist.

Was übermittelt wird:

Was nicht übermittelt wird: Namen, E-Mail-Adressen, Klassen- oder Kontokennungen, Lernstände, Noten.

Der Personenbezug, der trotzdem bleibt

Ein frei verfasster Text kann persönliche Angaben enthalten, weil Schreibaufträge im Sprachunterricht dazu auffordern — über die Familie, den Wohnort, ein Hobby, eine Reise. Diese Angaben gehen mit dem Text mit. Eine Pseudonymisierung der Kennung ändert daran nichts, denn der Personenbezug steckt im Inhalt, nicht in der Kennung.

Wir benennen das ausdrücklich, statt es hinter einer allgemeinen Formel zu verbergen. Aus demselben Grund ist die Einwilligung in das Schreibmodul von der Einwilligung in die übrige Nutzung getrennt: Wer die Übermittlung nicht möchte, kann Lomomé vollständig nutzen — nur die automatisierte Korrektur freier Texte steht dann nicht zur Verfügung.

Was mit den Texten dort geschieht

Auf welcher Grundlage übermittelt wird

Die Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO in der Fassung des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/914. Soweit ein Empfänger zusätzlich nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist, tritt diese Zertifizierung neben die Standardvertragsklauseln — sie ersetzt sie nicht. Damit bleibt die Übermittlung auch dann tragfähig, wenn der Angemessenheitsbeschluss zum Framework entfallen sollte.

Bei der privaten Registrierung tritt für das Schreibmodul die ausdrückliche Einwilligung nach Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO hinzu. Sie wird gesondert erteilt und nennt die Empfänger sowie das verbleibende Risiko beim Namen.

Für diese Übermittlungen haben wir eine Abschätzung der Auswirkungen der Übermittlung vorgenommen und halten sie aktuell.

Das verbleibende Risiko

Auch mit Standardvertragsklauseln lässt sich nicht vollständig ausschließen, dass Behörden der Vereinigten Staaten auf Grundlage dortigen Rechts auf Daten zugreifen, die an dortige Unternehmen übermittelt wurden. Ein gerichtlicher Rechtsschutz, der dem europäischen entspricht, besteht dort nicht in gleichem Umfang. Wir weisen darauf hin, weil es zu der Entscheidung gehört, ob das Schreibmodul genutzt werden soll.

9. Einsatz künstlicher Intelligenz

Ein Teil der Inhalte in Lomomé wird automatisiert mit Hilfe künstlicher Intelligenz erzeugt: Lesetexte, Hörtexte, Übungsaufgaben und Lückentexte. Diese Inhalte sind in der Anwendung als KI-erzeugt gekennzeichnet.

Rückmeldungen zu bearbeiteten Aufgaben werden ebenfalls automatisiert erzeugt. Sie sind eine Lernhilfe und keine Note. Eine automatisierte Entscheidung im Einzelfall mit rechtlicher Wirkung oder ähnlich erheblicher Beeinträchtigung im Sinne des Art. 22 DSGVO findet nicht statt: Über die Leistungsbewertung entscheidet ausschließlich die Lehrkraft.

Empfänger der Rückmeldung. Bei Aufgaben, deren Punktvergabe ohne Beteiligung eines Sprachmodells allein gegen einen hinterlegten Lösungsschlüssel erfolgt, wird das Ergebnis der auftraggebenden Lehrkraft zugänglich gemacht. Bei Schreibaufträgen und bei Aufgaben mit offenen Fragen unterbleibt dies; die Lehrkraft sieht dort nur den Bearbeitungsstand sowie anonyme Klassenauswertungen, in denen einzelne Beiträge erst ab drei betroffenen Personen und ohne Zuordnung erscheinen. Der frei verfasste Text wird der Lehrkraft nicht übermittelt. Eine darüber hinausgehende Lernübersicht sieht die Lehrkraft nur, wenn die Schülerin oder der Schüler sie freigibt; diese Freigabe ist jederzeit widerrufbar.

Für die Vollständigkeit und die sachliche Richtigkeit automatisiert erzeugter Inhalte kann keine Gewähr übernommen werden. Fehlerhafte Inhalte lassen sich in der Anwendung melden; wir korrigieren sie nach Prüfung.

Hinweis beim ersten Kontakt. Art. 50 Abs. 1 der Verordnung über künstliche Intelligenz verlangt, dass Nutzerinnen und Nutzer beim ersten Kontakt erkennen, dass sie mit einem KI-System zu tun haben, und bei Kindern in altersgerechter Form. Dieser Hinweis steht deshalb in der Anwendung selbst — an der Stelle, an der ein Text zur Korrektur abgegeben wird —, nicht allein in dieser Erklärung.

Einstufung. Lomomé ist ein Hochrisiko-KI-System im Sinne des Anhangs III Nummer 3 Buchstabe b der Verordnung über künstliche Intelligenz. Die daran anknüpfenden Pflichten — Risikomanagement, Dokumentation, Protokollierung, menschliche Aufsicht, Konformitätsbewertung und Registrierung — gelten ab dem 2. Dezember 2027 und werden bis dahin umgesetzt. Die Verschiebung des ursprünglichen Termins vom 2. August 2026 beruht auf der Verordnung (EU) 2026/1744, veröffentlicht im Amtsblatt am 24. Juli 2026. Die Transparenzpflichten des Art. 50 hat dieselbe Verordnung unberührt gelassen; sie gelten ab dem 2. August 2026.

Was ausgeschlossen ist. Eine Ableitung von Emotionen findet nicht statt; sie ist in Einrichtungen der Bildung nach Art. 5 Abs. 1 Buchst. f der Verordnung seit dem 2. Februar 2025 verboten. Ebenso ausgeschlossen ist jede Funktion, die eine altersbedingte Schutzbedürftigkeit ausnutzt, um das Verhalten wesentlich zu beeinflussen (Art. 5 Abs. 1 Buchst. b).

10. Speicherung auf dem Gerät

Damit das Lernen auch ohne stabile Verbindung funktioniert, speichert die Anwendung Daten im Browser des Geräts:

Cookies zu Analyse-, Profilbildungs- oder Werbezwecken werden nicht gesetzt. Die genannten Speicherungen sind für den Betrieb des ausdrücklich angeforderten Dienstes erforderlich; eine Einwilligung nach § 25 Abs. 1 TDDDG ist dafür nicht erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Abmelden oder das Löschen der Websitedaten im Browser entfernt diese Daten vom Gerät.

11. Sicherheit

12. Löschung

Konten und die zugehörigen Lerndaten werden gelöscht, wenn das Konto gelöscht wird. Die Löschung eines Schülerkontos entfernt Lernstand, Lernprotokolle, Ergebnisse und Kopplungen zu Elternkonten.

Ein Löschverlangen nach Art. 17 DSGVO richten Sie an [email protected] oder über das Kontaktformular. Wir bearbeiten es unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats.

Schuljahresende. Das Ende eines Schuljahres berührt den Bestand eines Kontos nicht; es endet lediglich die Zuordnung zur Klasse, sobald die Lehrkraft sie schließt.

Schulwechsel. Wechselt eine Schülerin oder ein Schüler die Schule, löscht die abgebende Schule das Konto; an der neuen Schule wird ein neues angelegt. Ein Übertrag von Lernständen zwischen zwei Verantwortlichen findet nicht statt.

Ende einer Schullizenz. Die im Auftrag der Schule angelegten Konten der Lernenden werden einschließlich der zugehörigen Lerndaten gelöscht. Eine Überführung in einen Privatzugang findet nicht statt; wer weiterlernen möchte, legt einen neuen Zugang auf dem privaten Weg an. Einzelheiten regelt § 13 des Vertrags über die Auftragsverarbeitung.

13. Ihre Rechte

Ihnen stehen gegenüber uns die folgenden Rechte zu:

Bei Konten, die über eine Schule eingerichtet wurden, richten Sie diese Anliegen bitte zunächst an die Schule; sie ist in diesem Fall die verantwortliche Stelle. Wir unterstützen die Schule bei der Erfüllung.

14. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

Unabhängig davon steht Ihnen das Recht zu, sich bei einer Datenschutz-Aufsichts­behörde zu beschweren. Für uns zuständig ist:

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)
Promenade 18, 91522 Ansbach
Postanschrift: Postfach 1349, 91504 Ansbach
Telefon: 0981 180093-0
www.lda.bayern.de

15. Änderungen dieser Erklärung

Wir passen diese Erklärung an, wenn sich die Verarbeitung ändert — etwa weil ein Dienstleister wechselt oder eine Funktion hinzukommt. Die jeweils geltende Fassung ist unter dieser Adresse abrufbar; das Datum oben zeigt den Stand.